Am 16. März 2026 kam es gegen 6.30 Uhr auf der Riesaer Straße in Dresden-Pieschen zu einem Unfall.
Ein 61-Jähriger parkte einen Toyota Avensis ein. Als er die Autotür zum Aussteigen öffnete, fuhr eine 36-jährige Radfahrerin an dem Auto vorbei. Die Tür traf die Frau.
Die 36-Jährige erlitt leichte Verletzungen. Es entstand ein Sachschaden von rund 1.000 Euro.
Diese Art von Unfällen wird als Dooring bezeichnet. Damit wird ein Unfall beschrieben, bei dem eine plötzlich geöffnete Autotür mit einem vorbeifahrenden Radfahrer kollidiert. Radfahrende haben dabei oft kaum Zeit auszuweichen und stürzen häufig auf die Fahrbahn. Nach der Straßenverkehrsordnung müssen Autofahrerinnen und Autofahrer beim Aussteigen besonders darauf achten, niemanden zu gefährden.





Zum Glück hat die Frau „nur“ leichte Verletzungen erlitten. Dass solche Unfälle auch sehr viel schlimmer ausgehen können, haben wir ja vor wenigen Monaten in Hamburg gesehen. Dooring ist auch deshalb so perfide, weil man als Radler faktisch keine Chance hat, vorausschauend das Risiko zu minimieren. Außer durch genügend Abstand zu den geparkten Autos, was aber von einigen motorisierten Nichtnachdenkern als Provokation missverstanden wird. Erfreulicherweise werden die aber gefühlt weniger, vielleicht trägt die Berichterstattung über diese Unfälle ja Früchte.
(Und nur um das klarzustellen: Ja, es gibt auch radelnde Nichtnachdenker. Und nur, weil mir von diesen sehr viel weniger begegnen, und diese dann auch sehr viel weniger gefährlich werden, heißt das nicht, dass Radler bessere Menschen sind).